dass Familienfreundlichkeit immer irgendwie auch mit Kindern zu tun hat, liegt in der Natur der Sache.
Jedem Unternehmer, jeder Unternehmerin ist klar, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besonders leistungsfähig sind, wenn sie sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren können und sich keine Sorgen um ihre Angehörigen machen müssen. Moderne Eltern wissen, dass sie ihren Kindern bei einer liebevollen Eltern-Kind-Bindung nicht schaden, sondern sie sogar fördern, wenn sie ihren Nachwuchs in liebevolle und pädagogisch geschulte Hände geben.
Wenn Sie Eltern in Ihrer Firma unterstützen möchten, muss es nicht gleich die Betriebskrabbelstube sein. Welche einfachen und teilweise originellen Ideen und erprobten Möglichkeiten es gibt, Mitarbeitern mit Kindern das Arbeiten zu erleichtern, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
Wenn Sie schon viel in Sachen Frauen- und Familienfreundlichkeit tun, dann bewerben Sie sich um den Margarethe-Runtinger Preis!
Hier sind die Themen im Überblick:
1. Aktuelles / Termine
2. Unternehmen unterstützen Kinderbetreuung
3. Ferienangebote der Stadt Regensburg
4. Errichtung und Betrieb von Betriebskindergärten
5. Kontaktadressen, Literaturtipps und Links
Viel Vergnügen beim Lesen des Runtingerbriefs wünscht Ihnen
Ihre Stefanie Breuer-Indefrey
Redaktion Aktionskreis „Familie und Beruf“
1. Aktuelles / Termine
Margarethe-Runtinger-Preis
Gestaltung: Regina Hellwig-Schmid
Nehmen Sie eine der schönen neuen Trophäen für das Frauen- und familienfreundlichste Unternehmen aus den Händen des Oberbürgermeisters entgegen!
Oberbürgermeister Hans Schaidinger überreicht bei einem Festakt im Oktober die drei mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise für ein Kleinunternehmen, ein Mittleres- und ein Großunternehmen.
Stellvertretend für die Schirmherrin des Wettbewerbes, Staatsministerin Christine Haderthauer wird Staatssekretär Markus Sackmann den Preisträgern gratulieren.
Haben Sie stets ein offenes Ohr für Ihre Angestellten? Gibt es in Ihrem Betrieb so viel Teilzeitmodelle wie Eltern mit Kindern? Bieten Sie Ihren Mitarbeitern kreative Serviceangebote wie einen Erinnerungsservice für persönliche Festtage oder einen Einkaufsdienst nach Auslandseinsätzen? Bilden Sie Mitarbeiterinnen in der Elternzeit fort? Wie sieht es bei Ihnen mit älteren Frauen und Wiedereinsteigerinnen aus? Arbeiten bei Ihnen Frauen in Führungspositionen? Etwa auch in Teilzeit?
Eine Bewerbung für den Preis ist ein Signal für Ihr Unternehmen nach innen und nach außen: Hier tut sich etwas, hier macht sich eine Firma Gedanken um ihre Beschäftigten und sucht nach innovativen Lösungen für moderne Fragestellungen.
Profitieren Sie von betriebswirtschaftlich messbaren Erfolgen und einer verstärkten öffentlichen Beachtung.
Der Preis wird erstmalig in drei Kategorien angeboten. Bewerbungen werden noch bis zum 20.Juni entgegengenommen.
Hier finden Sie den zweiseitigen Bewerbungsbogen und alle nötigen Informationen zum Wettbewerb:
Oder rufen Sie uns einfach an: Cornelia Wabra, Tel. 0941-507 2434
2. Unternehmen unterstützen Kinderbetreuung
Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Betreuung ihrer Kinder unterstützen möchten, gibt es eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten und eine ganze Reihe erprobter Modelle.
Hier sind einige Ideen als Stichworte in alphabetischer Reihenfolge und nachfolgend Beispiele von Kooperationsmodellen zur Kinderbetreuung.
Ideen in Stichworten
Belegplätze
In manchen Krippen, Kindergärten oder Horten können Unternehmen Belegplätze reservieren. Diese Plätze werden dann bevorzugt an Firmenkinder vergeben. Als Gegenleistung erhält die Einrichtung eine finanzielle Förderung vom Unternehmen. Über den Umfang der Leistungen beider Seiten wird eine Vereinbarung getroffen. Geregelt wird auch, wann der Träger der Betreuungseinrichtung die Plätze anderweitig vergeben kann.
Beratung und Vermittlung
Sie können Ihren Beschäftigten einen Service anbieten, der sie in Fragen der Kinderbetreuung berät und für jeden Bedarf und Ort die passende Kinderbetreuung vermittelt.
Betreuungskostenzuschuss
Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, unterstützt der Gesetzgeber Maßnahmen des Arbeitgebers, die die Unterbringung der noch nicht schulpflichtigen Kinder seiner Arbeitnehmer zum Gegenstand haben. Aus diesem Grund sind Arbeitgeberleistungen (Sach- oder Barleistungen) zur Unterbringung und Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern der Arbeitnehmer in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen steuerfrei (§ 3 Nr. 33 EStG).
Eltern-Kind-Büro
Vielleicht steht ein Raum in Ihrem Betrieb leer? Mit einigen Handgriffen ist er rasch kindersicher gemacht und wird am Besten mithilfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kindgerecht ausgestattet. Ein Arbeitsplatz ist dank der modernen Technik leicht eingerichtet. So werden Betreuungsengpässe leichter überwunden.
Fahrdienst
Gibt es in Ihrer Firma Fahrdienste, Baustellenfahrer, einen Shuttleservice oder Ähnliches? Bei Engpässen können Sie Eltern unterstützen, indem Sie ihre Kinder z.B. von der Kita holen oder sie z.B. zum Fußballverein fahren lassen.
Familienkrippe
Eine Familienkrippe zählt zur Kindertagespflege, das heißt, eine Tagesmutter oder ein Tagesvater betreut in der eigenen Wohnung bis zu fünf Kinder. Die Tagespflegeperson braucht eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt, um diese Erlaubnis zu erhalten, muss sie ihre persönliche Eignung und den Besuch einer Qualifizierungsmaßnahme nachweisen und über kindgerechte Räume verfügen. Die Betreuerin ist in der Regel selbstständig, und kümmert sich selbst um Steuern und Versicherungen. Eine Kooperationsvereinbarung mit einem Unternehmen ist für Tageseltern eine besondere Absicherung.
Ferienangebote
Ihr Unternehmen kann für die Zeiten, in denen Schule und Kindertagesstätte ferienbedingt geschlossen sind, Betreuung selbst organisieren, organisieren lassen oder sich in bestehende Angebote einkaufen. Mit betrieblichen Ferienprogrammen können Unternehmen ihre Beschäftigten in Ferienzeiten entscheidend unterstützen und Konflikte vermeiden. In Tages- bzw. Wochenprogrammen werden die Kinder auf dem Firmengelände oder firmennah betreut. Externe Anbieter organisieren Ferienreisen für Privatpersonen oder Unternehmen. Oft haben die Reisen thematische Schwerpunkte, zum Beispiel Sprachcamps oder Reiterferien. Ferienfahrten sind in der Regel für Schulkinder geeignet.
Hausaufgabenbetreuung
Manche Eltern reduzieren ihre Arbeitszeiten oder kündigen sogar, um ihre Kinder bei der Bewältigung des Schulalltages und bei den Hausaufgaben zu unterstützen. Die angebotenen Nachmittagsbetreuungen versagen häufig, wenn es um die Hausaufgaben oder die Vorbereitung von Prüfungen geht. Eine von der Firma oder von Eltern in einer Firma organisierte Betreuung könnte Abhilfe schaffen. Wenn die Wege nicht zu umständlich sind, können in der Firma Räume zur Verfügung gestellt werden und die Eltern zahlen gemeinsam eine Honorarkraft.
Intranet
Eine Elternseite z.B. mit Informationen und einem Flohmarkt im internen Bereich der Firmenhomepage, eine Verteilerliste mit allen Eltern und der Möglichkeit, gegenseitig Notdienste zu leisten und abzusprechen kostet so gut wie nichts, ändert aber das Betriebsklima in Richtung Familienfreundlichkeit und bietet Eltern Hilfe zur Selbsthilfe.
Kinder im Betrieb
Signalisieren Sie den Eltern in Ihrem Betrieb, dass die Kinder im Notfall mitgebracht werden können. Viele Tätigkeiten lassen das zu. Im gleichen Raum ist das Kind beaufsichtigt und der Elternteil kann zumindest einen Teil seiner Aufgaben erledigen. Schon mit der Ankündigung nehmen Sie Eltern viel Druck und können Fehlzeiten verhindern.
Kinderkoffer
Dieser Koffer enthält Dinge, die mitgebrachten Kindern Spaß machen. Da er vor allem in Ausnahmefällen gefragt ist, kommt es hier weniger auf pädagogischen Anspruch an als auf schnellen Spaß und gute Ablenkung. Ideal sind interaktive Spielzeuge, mit denen sich Kinder eine Weile allein beschäftigen können. Ein Computer mit kindgerechter Spiel- und Lernsoftware ist für ältere Kinder eine gute Idee.
Mittagessen
Steht in Ihrem Betrieb eine Kantine zur Verfügung, ist vielen Eltern geholfen, wenn Ihr Kind zum Mittagessen vorbeikommen kann oder Essen für die Familie mitgenommen werden darf. Das kann mit Bezahlung geschehen oder auch kostenlos oder mit einem Gutscheinsystem.
Spielbereich
Sind Sie ein Unternehmen des Einzelhandels, eine Arztpraxis oder….? In Ihren Geschäftsräumen eine Kinderspielecke einzurichten, kommt bei den Besuchern gut an und eröffnet den Eltern Ihres Betriebes die Möglichkeit, Kinder im Notfall für kurze Zeitträume zur Arbeit mitzubringen.
Beispiele von Kooperationsmodellen zur Kinderbetreuung
Kinderbetreuung mit Tagesmüttern
Familiengenossenschaft e.G. Rhein-Neckar, Mannheim
Seit zwei Jahren bringt der Verbund / die Genossenschaft 55 qualifizierte Tagesmütter und die Beschäftigten von 26 Unternehmen erfolgreich zusammen. Zwei Unternehmen des Forums gaben einen Zuschuss für den finanziellen Grundstock der Genossenschaft. Um Mitglied zu werden, müssen Tageseltern Genossenschaftsanteile von 100 Euro erwerben. Unternehmen zeichnen 5 Genossenschaftsanteile zu 500 Euro.
In Kooperation mit der Landeshauptstadt München, dem Freistaat Bayern und 14 Unternehmen wurden im Jahr 2005 drei Kindertagesstätten gegründet. Die Partnerunternehmen haben Anspruch auf 50 Prozent der 108 Plätze für Kinder zunächst von 0 bis 3 Jahren. Die andere Hälfte ist öffentlich verfügbar.
Verbund „Betriebliche Ferienbetreuung“ in der Region Markgräflerland
Unter dem Titel „Sommer-Ferien-Abenteuer“ betreuten über drei Wochen qualifizierte Erlbenispädagogen eines ausgewählten Anbieters ganztägig 50 Kinder von Beschäftigten von drei Sulzburger Unternehmen. Die Organisation sowie der finanzielle Aufwand wurden einvernehmlich unter den Unternehmen aufgeteilt und vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Beraterkreis „Familienfreundlich im Betrieb“ unterstützt.
Notfallservice
Emsländische Stiftung „Beruf und Familie“ in Niedersachsen
50 Unternehmen schlossen einen Vertrag mit der Emsländischen Stiftung, die vom Wirtschaftsverband Emsland gemeinsam mit dem Landkreis Emsland ins Leben gerufen wurde. Ein Anruf genügt, und die Kinder der Beschäftigten werden entweder zu Hause, im Unternehmen oder in nahe gelegenen Familienzentren von Tagesmüttern betreut. Die fest angestellten Tagesmütter sind an verschiedenen Standorten positioniert und werden über den Tagesbetreuungsstützpunkt koordiniert. Gründungsmitglieder und Förderer zahlen für den Notfallservice pro Jahr und Beschäftigten 10 Euro, maximal jedoch 6.000 Euro. Alle anderen Unternehmen zahlen 15 Euro pro Jahr und Beschäftigten, maximal jedoch 8.000 Euro. Die Firmen können die Kosten steuerlich als „Kinderbetreuungsmaßnahme“ absetzen.
3. Noch buchbare Sommerferienangebote der Stadt Regensburg
Haslbach – Stadtranderholung
24.08. – 28.08.2009
31.08. – 04.09.2009
07.09. – 11.09.2009
Uhrzeit und Abfahrtsstellen siehe „Hinweise für Stadtranderholung“, nur wochenweise buchbar. Grundsätzlich ist es möglich, dass Kinder mit Behinderung an der Stadtranderholung in Haslbach teilnehmen können – allerdings nur nach vorheriger Rücksprache, Alter: 6 – 10 Jahre, Leistung: Aufenthalte ohne Übernachtung, tägliche Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, Mittagessen (wird über eine Einrichtung geliefert), Getränke (Tee), Betreuung, Versicherung, Preis: 75 € je Termin, Hinweis: Bitte geben Sie den Kindern wettergerechte Kleidung und gutes Schuhwerk mit, bei Badewetter auch die nötigen Badesachen. Für zwischendurch Brotzeit mitbringen. Das Freizeitgelände liegt im Norden der Stadt, mitten im Wald bei Ödenthal. In jeder Woche plant ein Betreuerteam ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Spiel- und Bastelangeboten. Bei heißem Wetter könnt ihr euch nachmittags im Pool vergnügen und eine Runde schwimmen. Außerdem könnt ihr euch auf dem Fußballplatz austoben oder die kleinen Waldflächen auf dem Gelände entdecken. Die Freizeitanlage bietet große Spielflächen, einen kleinen Spielplatz, einen Fußballplatz und zwei kleine Schwimmbecken. Die drei aneinander gebauten Blockhäuser bieten auch bei Regen genug Platz zum Spielen und Basteln.
Besuch bei der Polizei
25.08.2009 von 10.00 – 12.00 Uhr, Alter: 6 bis 12 Jahre, Ort: Treffpunkt Minoritenweg 1, vor dem Polizeirevier, Preis: Kostenlos (Anmeldung beim Amt für kommunale Jugendarbeit erforderlich), Veranstalter: Amt für kommunale Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Regensburg
Deutsch-Französisches Städteabenteuer – Auf nach Berlin
Termin: 03.08. – 16.08.2009, Alter: 13 – 16 Jahre, Leistung: Unterbringung, Bahnfahrt nach Berlin und zurück, Verpflegung, Programm, deutsch-französische Betreuung, Versicherung
Ort: Regensburg und Berlin, Preis: 220 €, Elterntreff: 01.07.2009, 16.30 Uhr, Amt für kommunale Jugendarbeit, Ostengasse 29, 2, Stock Gruppenraum, Beschreibung: Es erwarten euch zwei spannende Wochen in Regensburg und Berlin, bei denen ihr ausreichend Gelegenheit habt, unseren Gästen aus Frankreich unsere Stadt vorzustellen und gemeinsam Berlin zu entdecken. Um die ganze Gruppe kennen zu lernen, verbringt ihr die ersten Tage gemeinsam im Don-Bosco-Zentrum in Regensburg. Danach ist ein französischer Jugendlicher zu Gast in deiner Familie. Hier kannst du hautnah zeigen, wie wir Deutschen leben. Auch in der Gruppe werdet ihr einiges in und um Regensburg unternehmen. Dann ist es Zeit für das 5-tägige Städteabenteuer in Berlin. Von eurem Jugendhaus aus macht ihr euch auf zum Potsdamer Platz, zum Brandenburger Tor und zum Bundestag. Zum Baden geht’s an den Plötzensee, zum Ausspannen findet ihr Zeit an der Spree. Erlebt unsere Hauptstadt mit ihren schönsten Facetten.
für alle 8 - 14jährigen Kinder aus Regensburg und Umgebung!
Die Kinderstadt eröffnet am 4. August und schließt am 22. August 2009. Sie ist täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet, außer sonntags und montags und an Maria Himmelfahrt.
Was ist Mini-Regensburg?
Mini-Regensburg ist ein großes Planspiel in dem Kinder fast alles machen können, was sie von ihren Eltern kennen: Einen Pass beantragen, durch ehrliche Arbeit Geld verdienen, Studieren, ein eigenes Geschäft gründen, Wählen oder selbst Politiker werden. Sie können viele Berufe ausüben: Vom Polizisten zum Entsorgungsfachmann, vom Finanzbeamten bis zum Uni-Professor, vom TV oder Zeitungsreporter bis zur Bankangestellten...
4. Errichtung und Betrieb von Betriebskindergärten
Kooperations- und Betriebsmöglichkeiten:
1. Beispiel der Maschinenfabrik Reinhausen: Kooperation mit der Johanniter Unfallhilfe als Träger der Einrichtung
• Es handelt sich um eine Einrichtung mit staatlicher Genehmigung und Bezuschussung
• Die Maschinenfabrik stellt die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung und richtete die Krabbelstube erstmals ein (Erstausstattung)
• Im Gegenzug dafür bietet der Träger die Plätze für Mitarbeiterkinder um etwa 50 Euro monatlich billiger an als auf dem freien Markt
• Die Plätze werden vorrangig an Mitarbeiterkinder vergeben.
• Nicht vergebene Plätze werden dem freien Markt zur Verfügung gestellt.
• Problematik in Bayern: Gastkinderanträge müssen genehmigt werden
2. Beispiel
• Es handelt sich um eine Einrichtung ohne staatliche Bedarfsanerkennung und Bezuschussung
• Die Plätze werden nur an Firmenmitarbeiter vergeben. Die Firma trägt die Kosten für Räume und Erstausstattung.
• Der laufende Betrieb kann entweder über die Elternbeiträge finanziert werden oder durch die Firma = kostenfreier Besuch der Kita
• Problematik in Bayern: staatliche Zuschüsse können nicht oder nur eingeschränkt in Anspruch genommen werden.
3. Beispiel
• Es handelt sich um eine freie Einrichtung mit staatlicher Bedarfsanerkennung und Bezuschussung
• Die Anmietung der Räume und Erstausstattung erfolgt durch einen Träger, z. B. die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
• Die Plätze werden frei vergeben. Die Firmen in der näheren Umgebung können die Option auf ein Platzkontingent wahrnehmen
• Beitragsreduzierungen werden nur firmenintern geregelt.
• Problematik in Bayern: Für die Einrichtung muss der Bedarf von Seiten der Sitzgemeinde bzw. Stadt anerkannt sein, sonst wird keine Betriebserlaubnis vergeben.
Begriffliche Unterscheidungen
• Krippe / Krabbelstube = Einrichtung für Kinder von 0 – 3 Jahren (bis zur Aufnahme in einen Kindergarten)
• Kindergarten = Einrichtung für Kinder von 3 - 6 Jahren (bis zur Einschulung
• Kinderhort = Einrichtung für Grundschulkinder 1. – 4. Klasse Betreuung nur ab Unterrichtsende
• Kinderhaus = Altersübergreifende Einrichtung
Welche Schritte sollten firmenintern erfolgen?
• Umfrage in der Belegschaft
• Bedarfsermittlung mit den Eckpunkten:
• Für welche Altersgruppen besteht Bedarf
• Zu welchen Zeiten (Öffnungszeiten, Schichtbetrieb)
• Tageweise oder jeden Tag
• Sind die Mitarbeiter bereit, Elternbeiträge zu entrichten
• In welcher Höhe?
• Sollen die Ferien abgedeckt werden (Schulferien, Werksferien, etc.)
• Gibt es Wünsche bezüglich der pädagogischen Ausrichtung
• Interne Absprache über das geplante, bzw. mögliche finanzielle Engagement der Firma